Der Maschinenbauer FFG Werke GmbH aus Eislingen/Fils propagiert digitale Zwillinge als Instrument zur Senkung von Projektkosten und zur Qualitätsverbesserung in agilen Fertigungssystemen. Im Fokus steht die virtuelle Inbetriebnahme, die laut Herstellerangaben Fehler vor der Produktion erkennen und beheben soll.
Ob dieses Verfahren messbare Kosteneinsparungen tatsächlich realisiert oder einem Branchentrend entspricht, dem viele Unternehmen folgen, ohne die Technologie tiefgreifend zu durchdringen, bleibt zu beobachten. Für Holzverarbeiter und Sägewerke mit komplexen Fertigungsanlagen könnte die Anwendung relevant sein – besonders, wenn es um die Abstimmung mehrerer Maschinenmodule beim Einsatz von KVH-, BSH- und Sperrholz-Linien geht.
Konkrete Kosteneinsparungen, Amortisierungszeiträume oder Fallbeispiele aus der Holzbranche nennt die Pressemitteilung nicht. Damit bleibt die praktische Wertschöpfung für Betriebe eine offene Frage.